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News und Aktuelles

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Wir sind auch an der Dielsdorferstrasse 9, 8173 Neerach / ZH vertreten.

 

Dieses Jahr am:

  • 14.08.21
  • 11.09.21
  • 16.10.21
  • 27.11.21 

Von 10:00 Uhr - 15:00 Uhr

Sind wir am Wohlfühlmarkt in Schaan vertreten.
Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns persönlich kennen.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Gratis geführtes Lauftreff:
Glattfelden:
Jeder letzte Sonntag im Monat findet ein Lauftreff statt.
Treffpunkt ist der Coop in Glattfelden.
Es ist jeder herzlich Willkommen, keine Anmeldung erforderlich.
Nächstes Treffen am:
Datum noch ausstehend

Vaduz:
Jeder zweite Sonntag im Monat findet ein Lauftreff statt.
Treffpunkt ist die Fürst-Franz-Josef Strasse 65, Vaduz.
Es ist jeder herzlich Willkommen, keine Anmeldung erforderlich.
Nächstes Treffen am:
10.10.21 um 9:15 Uhr

Knäckebrot - vegan und vegan/glutenfrei

zum selber machen.

Facts: 

  • Reich an Eisen
  • Reich an Nahrungsfasern (ist gut für die Verdauung, erzeugt eine lange Sättigung und hält den Blutzucker stabil).
  • Reich an pflanzlichem Protein
  • Schnelle Zubereitung
  • Auch geeignet für Apéro
  • Abwechslungsreicher, gesunder Snack für zwischendurch

 …mit Liebe zubereitet, von Hand gemacht und in der Region produziert.


 

Die Wissenstexte dienen lediglich zur Informationsbeschaffung und zur Wissensvermittlung für Wissbegierige und Suchende. Es werden hier keine Empfehlungen und/oder Heilungsversprechen gemacht. Bleiben sie kritisch und treffen sie Ihre Abklärungen sorgfältig.

 

Nahrungsfasern:

Nahrungsfasern = Ballaststoffe

Diese wertvollen (Stoffe/Fasern) in unserer Nahrung sind für mich alles andere als «Ballast», weshalb ich sie nicht so bezeichnen möchte. Ich finde «Nahrungsfasern» viel zutreffender, da auch ein grosser Teil von den Substanzen aus Pflanzenfasern bestehen.

Die Nahrungsfasern tragen einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit und nicht zuletzt unserem Wohlbefinden bei.

Auch wenn sie teilweise zu den unverdaulichen Nahrungsbestandteilen in unseren Lebensmitteln gehören.

Nahrungsfasern kommen ausschliesslich in pflanzlichen Lebensmitteln vor; Gemüse, Früchte, Getreide und Hülsenfrüchte. Sie dienen der Pflanze als Struktur und Speicherstoffe.

Für uns Menschen sind die Fasern schwer bis gar nicht verdaulich. So gelangen Sie in den Dickdarm und werden dort von unseren Darmbakterien teilweise abgebaut. Dies hat einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Denn sie verändern Stuhlbeschaffenheit und Bakterienmasse.

Es gibt verschiedene Arten von Nahrungsfasern, lösliche und unlösliche auf die ich hier aber nicht weiter eingehe. Es haben jedoch beide einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit (und sind in den oben genannten Lebensmittel vorhanden).

Je nach Verarbeitungsgrad eines Lebensmittels, sind die Nahrungsfasern in unterschiedlicher Menge vorhanden.

Die Fasern haben eine vielfältige Wirkung auf unseren Körper.

  • Anregung der Kautätigkeit
  • Die Speise ist länger im Magen = längere Sättigung
  • Das Stuhlvolumen nimmt zu und die Darmpassage des Stuhles wird verkürzt = Prävention von Obstipation (Verstopfung)
  • Die Darmflora wird gestärkt, da die Darmbakterien die Nahrungsfasern abbauen, welche (für sie) als Nahrung/Energiequelle dient. (Präbiotika)
  • Normalisierung der Darmfunktion
  • Die Kohlenhydrate werden langsamer verdaut, durch das steigt der Glucose Gehalt im Blut langsamer an. Das hat zur Folge, dass wir weniger Insulin produzieren müssen und so weniger Gefahr laufen, Heisshungerattacken zu erleiden.
  • Sie haben eine cholesterinsenkende Wirkung
  • Sie senken das LDL-Cholesterin (das sogenannte schlechte Cholesterin)
  • Sie binden und scheiden Stoffe aus

 

All diese positiven Faktoren auf unseren Körper können der Prävention verschiedenster Krankheiten dienen, wie z.B.:

  • Obstipation (Verstopfung)
  • Reizdarm
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus
  • Arteriosklerose
  • Gallensteine
  • Divertikulose / Hämorrhoiden
  • Dickdarmkrebs

 
Wichtig bei einer Nahrungsfaserreichen Kost ist es, genügend Flüssigkeit – Tee/Wasser, zu sich zu nehmen. So können die Stoffe aufquellen und ihr gesundheitsförderndes Potenzial entfalten. Ansonsten kann es zu Obstipation/Verstopfung führen.

Zudem sollte die Umstellung auf eine Nahrungsfaserreiche Kost langsam und schrittweise geschehen, um mögliche Nebenwirkungen wie Blähungen, Völlegefühl und Unwohlsein zu vermeiden.

Ziel ist es, 30g Nahrungsfasern in Form von pflanzlichen Lebensmittel pro Tag zu konsumieren.

Nahrungsmittel welche reich an Nahrungsfasern sind:

  • Weisse Bohnen 5g pro 100g
  • Grüne Erbsen 0g pro 100g
  • Birne 8g pro 100g
  • Banane 0g pro 100g
  • Datteln 2g pro 100g
  • Mandeln 8g pro 100g
  • Weizenvollkornmehl 0g pro 100g
  • Haferflocken 5g pro 100g
  • Haferkleie 0g pro 100g
  • Möhren 9g pro 100g
  • Blumenkohl 9g pro 100g
  • Quelle: Grundfragen der Ernährung / ecodemy

 

Nahrungsfaserreiches Rezept:

One Pot Linsen-Reis mit Gemüse und Quark

Zutaten (2 Portionen): (Mengenangaben sind im Roh-/Trockenzustand)

  • 400ml Gemüsebrühe
  • 150g Vollkornreis
  • 150g rote oder gelbe Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 200g Karotten
  • 200g Zucchini
  • Gewürze nach Wunsch (z.B.: Curry)
  • 30g Mandeln
  • 200g Quark

 

Zubereitung:

  • Zwiebel schneiden und in Wasser dünsten oder in Öl glasig anbraten.
  • Vollkornreis und Linsen waschen und zu den Zwiebeln hinzufügen. Kurz mitdünsten.
  • Mit Gemüsebrühe ablöschen (wenn nötig im Verlauf des Kochens immer wieder Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz der Nahrungsmittel erreicht ist).
  • Nach ca. 10 Minuten kleingeschnittene Karotten hinzufügen.
  • Weitere 10 Minuten später kleingeschnittene Zucchini hinzufügen.
  • Nach Wunsch würzen.
  • Zum Schluss mit Cashewkerne garnieren und ein Klecks Quark hinzufügen.

Nahrungsfasern insgesamt (eine Portion)

  • 16.2g (das ist schon die Hälfte des Tagesbedarfs mit einer Mahlzeit 😊)

 


Blutzuckerspiegel

Man nennt ihn auch Glukosespiegel. Durch den Blutzucker wird die Energieversorgung der Zellen sichergestellt. Kohlenhydrate die durch die Nahrung aufgenommen werden, kommen in den Darm, da werden sie in kleinere Zuckermoleküle aufgespalten und werden so im Blut aufgenommen. In der Bauchspeicheldrüse wird ein Hormon namens Insulin produziert, dieses Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Der Zucker ist der wichtigste Energielieferant für die Zellen.

Produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin, leiden die meisten Betroffenen unter der Zuckerkrankheit „Diabetes mellitus“ Das heisst, der Blutzuckerspiegel ist vielfach zu hoch. Auf Dauer kann das die Blutgefässe und die Organe schädigen. Es herrscht ein Energiemangel in den Zellen weil der Zucker nicht in die Zellen eingespeist werden kann.

Bei Fehl-/ oder Mangelernährung, aus nicht erklärbaren Gründen Ohnmächtig werden, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, starker Durst, etc. sollte man den Blutzucker kontrollieren.

Durch einen Stich in den Finger oder in das Ohrläppchen wird ein Tropfen Blut genommen und per Messgerät kontrolliert. Der Wert kann natürlich auch bei einem normalen Blutbild festgestellt werden.

 

Im folgenden Text gehe ich zusammengefasst auf den Diabetes Typ 2 ein.

Typ2 Diabetiker:

Typ2 Diabetiker leiden im Gegensatz zu Typ1 unter einem relativen Insulinmangel. Der Körper stellt zwar ausreichend Insulin bereit, doch die Zellen reagieren ansteigend unempfindlich darauf (Insulinresistenz). Es gelangt immer weniger Glukose in die Zellen und der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Bewegungsmangel, zucker- und fettreiche Ernährung und Übergewicht verstärken die Insulinresistenz noch.

Der Schlüssel für eine gute Insulinwirkung ist regelmässige Bewegung. Die sportliche Belastung machen die Zellen sensibler für Insulin dadurch steigt die Glukoseaufnahme und der Blutzuckerspiegel sinkt. Des Weiteren hilft ihnen Sport um zu viele Kilos abzubauen und er beeinflusst ihren Blutdruck und die Blutfette positiv.

Geeignete Sportarten:

Sollten sie sich dazu entscheiden, ihr Leben etwas sportlicher zu gestalten, dann sprechen sie Ihren Arzt darauf an. Er kann Ihre Fitness mittels Belastungs-EKG testen und Ihnen ein passendes Training vorschlagen.
Verabreichen sie sich Insulin oder Sulfonylharnstoffe müssen sie gegebenenfalls Ihre Dosis anpassen.
Denn Muskelarbeit verstärkt die Wirkung von Insulin, so sinkt der Insulinbedarf. Dies muss bei der vorherigen Insulindosis berücksichtigt werden um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Typ 2 Diabetiker fällt es oft sehr schwer mit dem Sport zu beginnen. Da sie sich über mehrere Jahre zu wenig bewegt haben. Es spielt jetzt in diesem Moment keine Rolle, dass sie sich zu wenig bewegt haben, wichtig ist, dass sie langsam beginnen eine Bewegung für sich zu finden. Sie müssen kein Hochleistungssport betreiben. Versuchen sie zum Beispiel Ihr Auto stehen zu lassen und öfters zu Fuss zu gehen. Oder nehmen sie ab jetzt die Treppe, egal wo sie sind und lassen sie die anderen mit dem Fahrstuhl fahren.

Um Ihr Herzkreislaufsystem in Schwung zu bringen und Fett zu verstoffwechseln, eignen sich Ausdauersportarten wie Joggen, Wandern, Schwimmen, Radfahren, schnelles Gehen, etc. Drei Mal pro Woche zwischen 20 bis 40 Minuten reichen aus, um Ihren Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Ganz gut wäre, wenn sie Ihr Ausdauertraining mit mässigen Kraftübungen (Krafttraining, Fitness Workouts mit eigenem Körpergewicht…) betreiben, um auch Ihre Muskeln und die Koordination zu stärken/aufzubauen.

Quellen:

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/diabetes/bewegung-und-sport-bei-diabetes-mellitus-2015398 (abgerufen am 02.05.2021)

Braumann, K.-M.: Die Heilkraft der Bewegung. Gesund und aktiv durchs Leben. Hamburg: Ellert & Richter, 2015. 
Schmeisl, G. W.: Schulungsbuch Diabetes. 8. Auflage München: Elsevier 2015.
Schmeisl, G. W.: Typ-1-Diabetes. Sport treiben – Insulin anpassen. Diabetes-Journal, 2016/65 (2), S. 26–29. URL: https://www.diabetes-online.de/infobox/a/typ-diabetes-sport-treiben-insulin-anpassen-1748916 (abgerufen am: 13.12.2018).

 

Ein Trainingsplan kann individuell für Sie erstellt werden. Sollten sie Interesse haben und mit Ihrem Arzt bereits mögliche Trainingsintensitäten abgesprochen haben, schauen Sie auf unserer Homepage unter www.bodyinvest.li vorbei und kontaktieren Sie uns via Kontaktformular oder unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 


 

Entzündungshemmende Nahrungsmittel:

In unserem Körper laufen ständig Entzündungsprozesse ab.

Diese Tatsache ist nicht nur schlecht, da sie auch dem Heilungsprozess vom Körper dienlich sein können.

Jedoch laufen bei einigen Menschen zu viele Entzündungsprozesse im Körper ab, welche sich auf verschiedenste Weise zeigen können.

Hier einige Beispiele:

  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Arteriosklerose
  • Autoimmunerkrankungen
  • Rheumatische Beschwerden

Wir haben durch unsere Ernährungsgewohnheiten einen Einfluss auf die Entzündungsprozesse in unserem Körper. So können wir diese fördern oder auch hemmen.

Ich möchte mich heute den Nahrungsmitteln widmen, welche entzündungshemmende Eigenschaften auf unseren Körper haben.

Zunächst gebe ich einen GROBEN Überblick über die Fettsäuren, welche eine Entzündung auslösen oder hemmen können.

 

Entzündungsfördernd:

  • Gesättigte Fettsäuren – sie kommen vor allem in tierischen Lebensmittel vor, jedoch enthalten auch pflanzliche Lebensmittel gesättigte Fettsäuren
  • Omega 6 (mehrfachungesättigte Fettsäure) – kommen sowohl in tierischen wie auch in pflanzlichen Lebensmittel vor
    (sie sind trotz allem essenziell, heisst - man muss sie mit der Nahrung zuführen)

 

Entzündungshemmend:

  • Einfachungesättigte Fettsäuren – sie kommen vor allem in pflanzlichen Nahrungsmittel vor, jedoch enthalten auch gewisse tierische Lebensmittel diese Fettsäuren, jedoch in geringerem Mass
  • Omega 3 (mehrfachungesättigte Fettsäure) Kommen in ausgewählten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel vor 
    (sie sind essenziell, heisst, man muss sie mit der Nahrung zuführen)


Die Entzündungsfördernden Fettsäuren wirken im Körper Gefässverengend und begünstigen Entzündungen in dem sie bestimmte Botenstoffe bilden, die dies zur Folge haben.

Ein gewisses Mas an Entzündungen in unserem Körper ist nicht schlecht. Denn nur so ist Heilung möglich.

Jedoch kommen in unserer Gesellschaft oftmals zu viele Faktoren zusammen, welche Entzündungen auslösen, wie z.B.: Stress, Umweltbelastung, Krankheit und falsche Ernährung.

Somit ist ein Ungleichgewicht zwischen entzündungsfördernden- und hemmenden Faktoren vorhanden, zugunsten den Entzündungsfördernden. Dieser Umstand kann auf die Dauer verschiedenste Leiden/Krankheiten begünstigen. 

Die entzündungshemmenden Fettsäuren wirken im Körper Gefässerweiternd, blutdrucksenkend und bekämpfen Entzündungsherde.

Leider kommen die entzündungshemmenden Fettsäuren oftmals in unserer Ernährung zu kurz.

Vor allem im Verhältnis zu den entzündungsfördernden Fettsäuren.

Das Verhältnis sollte ca. 1:5 sein. (1 entzündungshemmend : 5 entzündungsfördernd), in der heutigen Zeit sieht es meist 1:20 aus oder sogar noch mehr. Dies kann einen Hinweis auf verschiedenste Krankheitsbilder geben, an denen man plötzlich leidet.

 
(Fetthaltige) Entzündungsfördernde Lebensmittel:

  • Fetthaltige tierische Lebensmittel wie: Eigelb, Butter, Wurst, Milch, Rahm, Käse, fettiges Fleisch, Innereien
  • Pflanzliche Lebensmittel wie: Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Maiskeimöl, Distelöl
  • Fertigprodukte
  • Backwaren
  • Salzige Snacks

 
(Fetthaltige) Entzündungshemmende Lebensmittel:

  • Fetthaltige tierische Lebensmittel wie: fettiger Fisch – Hering, Lachs, Makrele
  • Pflanzliche Lebensmittel wie: Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Rapsöl, Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen, Walnüsse

 

Entzündungshemmendes Rezept:

Lachs mit Ofenkartoffeln und Gemüse

Zutaten (2 Portionen)(Mengenangaben sind im Roh-/Trockenzustand)

  • 200g Lachs
  • 500g Kartoffeln
  • 200g Zucchini
  • 300g Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 2-4 EL Leinsamen

 

Zubereitung:

  • Ofen auf 180g Umluft vorheizen.
  • Kartoffeln und Gemüse kleinschneiden, mit 1 EL Öl mischen und nach Belieben würzen.
  • Kartoffel in den Ofen geben.
  • In der Zwischenzeit Lachs würzen.
  • Nach 20-25 Minuten restliches Gemüse zu den Kartoffeln in den Ofen geben und bis zur gewünschten Konsistenz im Ofen lassen.
  • Lachs in einer Pfanne mit 1 EL Rapsöl anbraten.
  • Gemüse, Kartoffeln und Lachs auf einem Teller anrichten und mit Leinsamen bestreuen.

 

Wissenstext Faszien

Die Faszien sind ein System in unserem Körper. ,jedoch ein sehr unerforschtes. Ein verborgenes Bindegewebe überall in unserem Körper. Es beginnt direkt unter der Haut und geht bis in die tiefen Schichten unseres Körpers. Ca. 20kg unseres Körpergewichtes soll dieses weisse Gewebe ausmachen. Sie umhüllen unsere Sehnen, Muskeln und Organe und sie sind das Bindeglied zu unseren Knochen. Bis anhin wurden die Faszien nicht wirklich untersucht. Jedoch könnten sie einen wesentliche Rolle im Bereich Rückenschmerzen einnehmen. Es scheint, dass wir ein Netz von Fasern sind. Es zieht sich von der Oberfläche der Haut bis in die Tiefen des Bindegewebes und den Zellen. Alles hängt zusammen. Welche Funktion den Faszien zugutekommt – darüber forscht man noch. Es scheint jedoch, dass die Forscher der Lösung immer näher kommen.

Ein loses Bindegewebe – welches das Gleiten von einer Ebene in die andere erlaubt. Die

Tora columnaris – Grosse Rückenfaszie – wird von der italienischen Forscherin untersucht. Diese Faszie geht von den Schulterblätter bis zu den Hüften. Im Bereich der Lendenwirbelsäule befindet sich eine kritische Stelle die mit 80% der Rückenschmerzen der Menschheit verbunden sein könnte. Es konnte noch nicht bewiesen werden – jedoch verdichtet sich ihre Bedeutung mit den Rückenleiden immer mehr. Sprichwörtlich unspezifischen Rückenschmerzens und/oder chronische Rückenleiden – sprich, wenn sonst nichts per Untersuchung mit Röntgen / MRT dgl. gefunden werden kann. Bei der Faszie Thora columnaris handelt es sich - um eine der wichtigsten Faszien in unserem Körper.

(Bsp.:)Es wurden bei Meschen mit schlechtem Wirbelsäulenzustand, die jedoch keinerlei Schmerzen haben und andere bei denen nichts gefunden wurde, darüber nachgedacht und Rückschlüsse gezogen, dass die Lendenfaszie doch eine signifikante Rolle spielen könnte. Es wurden die Faszien bei Personen/Patienten mit und ohne Rückenschmerzen untersucht. Hierbei wurde ein Unterschied der Gleitfähigkeit festgestellt. Das heisst, dass diejenigen die Schmerzen haben deutlich weniger Spielraum der Faszien haben als diejenigen ohne Schmerzen. Normalerweise hat der Menschen zwei übereinander liegende Schichten von Faszien die sich zu 64% bewegen wenn sich der Rücken bewegt. Man weiss jedoch, dass bei Menschen mit Rückenschmerzen diese Bewegung auf die Hälfte reduziert ist. Daraus wird geschlossen, dass die Schichten derjenigen Personen mit Schmerzen weniger gut gleiten können. Einfacher ausgedrückt – könnte man auch sagen, verklebtes Gewebe. Bewegung wie Dehnen, Strechen, Faszien Rollen, das Springen mit einem Springseil – Sachen wo wir die Faszien in Bewegung (also zum Arbeiten) bringen, wären mögliche Ansätze um chronische und unspezifische Schmerzen (im Rücken) zu reduzieren.

Fibroblasten sind spezifische Zellen der Faszien. Die Faszien setzten sich zusammen aus Fibroblasten und der sich umgebenen Matrix. Fibroblasten stellen unter anderem die Kollagenfasern her aus der die Matrix aus grossen Teilen besteht. Man könnte sagen, mit dem Kollagen bauen sich die Fibroblasten ihr eigenes Zuhause. Die Zellen machen im Bereich des faszialen Bindegewebes nur einen geringen Volumen-Anteil aus – spielen jedoch eine grosse Rolle beim Rest in unserem Körper. Es wird auch mit Ameisen verglichen – die einen riesen Ameisenberg zusammen bauen jedoch als einzelne nur ca. 10% des Volumen ausmachen.

Bei Bewegungsmangel kommt es zu einem Wuchern (zum Teil Verklebungen / udgl. Wildes durcheinander / keine Ordnung in der Struktur) dieser Bindegewebestrukturen und dadurch zu einem Funktionsverlust. Die Bewegung ist notwendig um unsere Faszien überhaupt aufrecht zu erhalten.

Für einen besseren Genesungsverlauf könnte man z.B. Behandlungen/Therapien wie Dehnen in Betracht ziehen. Die Fibroblasten weiten sich dadurch bis zu 200% aus und so kann sich das Gewebe entspannen – Signalwirkung.

Die Forscher haben herausgefunden, dass die Versteifung des Bindegewebes von Minute zu Minute aktiv durch die Fibroblasten reguliert wird. Die Zellen beeinflussen die Spannung des Gewebes und das könnte wichtig sein wenn man bedenkt, dass die Fibroblasten auf Akupunktur reagieren. Sie dehnen sich aus und das lässt das Gewebe entspannen – genau wie beim Strechen / Dehnen. Die Faszien sind durchzogen von Schmerzrezeptoren und das macht das Bindegewebe zu einem empfindlichen Wahrnehmungsorgan. Diese Tatsache konnte bereits bewiesen werden. Es wird auch vermutet, das sich Stress unmittelbar auf das Fasziale Gewebe auswirkt. Zudem reagieren die Faszien auf Entzündungen und emotionalen Stress. Letzteres ganz langsam jedoch sehr nachhaltig. Die Internationale Faszien Forschung deutet darauf hin, dass Entspannung und Dehnung unserer Bindegewebsfasern zur Linderung von Rückenproblemen beitragen können.

Das Thema Faszien sollte jedoch bei Beschwerden nicht nur isoliert betrachtet werden, da es doch viele Ursachen geben kann, die Schmerzen auslösen.

Präventiv kann man mit entsprechender Instruktion den Alltag mit Faszien Rollen, Dehnen / Stretchen und einer individuell angepassten Bewegung positiv gestalten.

Quellen:

https://www.srf.ch/news/panorama/unterschaetztes-bindegewebe-faszien-die-unbekannte-welt-unter-unserer-haut